Abraham a Sancta Clara

Abraham a Sancta Clara

Zitate von Abraham a Sancta Clara sind gemeinfrei.

Zitate von Abraham a Sancta Clara sind gemeinfrei.

Es wird oft nicht gespürt, Wenn man etwas verliert.
Ein Will in zweien Herzen Verursacht lieblichs Scherzen.
Ja, das bloße Lesen ohne Nachdenken hilft nichts.
Credit ist ein falscher Bruder gewest, gut ins Gesicht und falsch hernach.
Es ist besser einsam seyn, als bey übler Gesellschaft sich aufhalten.
Nach der Tugend niemand fragt, nur nach Geld ein jeder tracht.
So ist dann nit alles Gold, was glänzt.
Die Bücher seynd Brunnenstuben der Wissenschaften.
Arbeiten bringt Brod Faulenzen bringt Noth.
Brummt das Weib den ganzen Tag, so geht der Mann zum Schwarzen Bären.
Heute vor dem Busen, morgen vor dem Besen.
Wenn das Schwein am fettesten ist, hat es den Metzger am meisten zu fürchten.
Der Fleiß verjagt, was Faule plagt.
Ein schwerer Beutel macht leicht eitel.
Es ist selten ein Buch ohne Eselsohr.
Sitzt die Maus am Speck, so piepst sie nicht.
Während die Hirten schlafen, stiehlt man die Wolle den Schafen.
Er liebt das trübe Wasser wie ein Aal.
Faulenzen Erweitert des Teufels Grenzen.
Man kann keinen Teufel kämmen, der keine Haare hat.
Er hat sich den Nagel selber gespitzt, in den er getreten ist.
Nichts entehrt den Menschen so sehr als eine unedle Rache.
Es sei gleich morgen oder heut, Sterben müssen alle Leut.
Auch in der Arche Noah ist ein Rabe gewesen!
Die Rach‘ ist eine Lust, die währt wohl einen Tag, die Großmut ein Gefühl, das ewig freun dich mag.
Freund und Anker erkennt man, wenn sie Hilf‘ in Not getan.
Die Pforte im Himmel ist klein, es kann kein Prahlhans hinein.