Berthold Auerbach

Berthold Auerbach

Zitate von Berthold Auerbach sind gemeinfrei.

Zitate von Berthold Auerbach sind gemeinfrei.

Bei allem schweren Denken in die Ferne fordern die Gegenwart und der Tag ihr Recht.
Saget nicht: die Natur tröstet. Gegen einen positiven Schmerz, einen Verlust auf immer vermag sie nichts.
Man kann einen Menschen schneller und leichter verderben als verbessern.
Kein Schmerz gleicht dem um ein im Leben verlorenes Kind.
Man merkt erst, wenn die Ehre gestürzt ist, wie weit und in welchem Grunde ihre Wurzel gehen.
Die bitterste Frucht des Grames ist: Gleichgültigkeit gegen die Welt.
Die Ehre verpflichtet zur Sittlichkeit, der Ruhm noch mehr, die Macht am höchsten.
Wer nicht mit dem zufrieden ist was er hat, wäre auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte.
Was das Beste auf der Welt sei? – Gesundes Blut, gestählte Sehnen und starke Nerven.
Bei einem echten Menschen heißt kennenlernen: lieben lernen.
In großen Zeiten verschwindet alles kleine Leid und alle Einzelklage um eigenes Schicksal.
Hilfeleistung für andere hilft auch uns selber von uns selber.
Unruhe ist der ärgste Dämon im Leben.
Nur was du in dir bist, bestimmt deinen Wert, nicht was du hast.
Die Einsamkeit hat eine heilende Trösterin, Freundin, Gespielin: es ist die Arbeit.
Wenn man verheiratet ist, ist’s aus und vorbei mit dem Eigenwillen.
Wehe, wer die göttliche Sendung der Liebe entweiht!
Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden.
Von allen Dingen der Welt rächt sich die Unwahrheit am meisten.
Gewährte Freiheit ist nicht die ganze Freiheit.
Die Liebe ist die Krone des Lebens, sie krönt auch das niedrigste Haupt.
Das Leben mit andern ist gut, aber das Leben mit sich selber ist besser.