Charles Baudelaire

Charles Baudelaire

Zitate von Charles Baudelaire sind gemeinfrei.

Zitate von Charles Baudelaire sind gemeinfrei.

Wer über die Geliebte im Liebesrausch sich neigt, gleicht einem Sterbenden, der meist sein Grab liebkost.
Der Rosenkranz ist ein Mittel, ein Vehikel: die allen mögliche und zugängliche Form des Gebets.
Die Völker beten die Autorität an.
Selbst wenn es keinen Gott gäbe, die Religion wäre dennoch heilig und göttlich.
Ein leidenschaftliches Konkubinat kann einen Begriff von den Wonnen einer jungen Ehe vermitteln.
Durch das Opfer bestätigt die Revolution den Aberglauben.
Die schönste List des Teufels ist es, uns zu überzeugen, daß es ihn nicht gibt.
Eine Folge von kleinen Willensakten liefert ein bedeutendes Ergebnis.
Die Gewöhnung, seine Pflicht zu erfüllen, verjagt die Furcht.
Was die Geliebte uns lieber macht, ist die Ausschweifung mit anderen Frauen.
Jeder gesunde Mensch kann zwei Tage lang auf Essen verzichten, aber niemals auf Poesie.
Selbst wenn Gott nicht existierte, blieben die Religionen etwas Göttliches.
Die Liebe ist der Hang zur Prostitution. Ja, es gibt keinen edlen Genuß, der nicht auf die Prostitution zurückgeführt werden könnte.
Wenn du alle Tage arbeitetest, wäre dir dein Leben erträglicher.
Verachtet niemandes Empfindlichkeit. Das Empfindungsvermögen eines Menschen ist sein Genie.
Alles geschieht nur nach und nach.
Das Vergnügen verbraucht uns. Die Arbeit kräftigt uns. Wähle.
Ein Hafen ist ein reizvoller Aufenthalt für eine im Lebenskampf erschöpfte Seele.
Wir lieben die Frauen um so mehr, je fremder sie uns sind.
Die einzige Lyrik bei einem gewöhnlichen Menschen ist die Sexualität.
Gott ist ein Ärgernis – ein Ärgernis, das etwas einbringt.
Einen Gemeinplatz erfinden, das ist das Genie.
Die Dämmerung versetzt die Wahnsinnigen in Erregung.
Jeder Gedanke ist durch sich selbst mit unsterblichem Leben begabt, wie ein lebendiges Wesen.
Scroll to top