Denis Diderot

Denis Diderot

Zitate von Denis Diderot sind gemeinfrei.

Zitate von Denis Diderot sind gemeinfrei.

Der Mensch gelangt an den Rand seines Grabes wie der Zerstreute an die Tür seines Hauses.
Eine Tugend, die nicht vom Vergnügen begleitet wäre, könnte wohl unsere Achtung finden, nicht aber unsere Zuneigung.
Der erste Schritt zur Wahrheit ist der Zweifel.
Die Zeichnung gibt den Dingen die Gestalt, die Farbe das Leben.
Ein Moralgebot ohne jede Unbequemlichkeit gibt es nicht.
Gebt, aber wenn ihr könnt, erspart dem Armen die Scham, seine Hand ausstrecken zu müssen.
Wenn wir mehr Verstand haben als die Frauen, so haben sie bestimmt mehr Instinkt als wir.
Durch Vernunft, nicht aber durch Gewalt soll man die Menschen zur Wahrheit führen.
Wer sie durchschaut, der hat in ihnen einen unerbittlichen Feind.
Klosterleben macht Fanatiker oder Heuchler.
Wenn Frauen Genie haben, dann, glaube ich, ist es bei ihnen origineller als bei uns.
Auf jeden Fall gibt es nichts Besseres, sich vor Täuschung und Irrtum zu bewahren, als immer wahr zu sein gegen sich selbst.
Die Armut hat ihre Freiheiten, der Reichtum seinen Zwang.
Gehorsam geloben heißt, dem unveräußerlichen Menschenrecht entsagen, der Freiheit.
Die Favoriten der alten Herrschaft sind nie die der neuen.
Dasselbe Übel kommt bald von Gott, der uns prüft, bald vom Teufel, der uns anficht.
Prägnante Sätze sind wie scharfe Nägel, welche die Wahrheit in unser Gedächtnis hineinzwingen.
Vorliebe für das Außergewöhnliche ist ein Merkmal von Mittelmäßigkeit.
Zahle niemals im voraus, wenn du nicht schlecht bedient sein willst.
Der Baum der Enthaltsamkeit hat die Genügsamkeit zur Wurzel und die Zufriedenheit zur Frucht.
Die Philosophie schweigt, wo die Gerechtigkeit den Verstand verliert.
Die Dankbarkeit ist eine Last, und jede Last will abgeschüttelt sein.
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