Eduard von Bauernfeld

Eduard von Bauernfeld

Zitate von Eduard von Bauernfeld sind gemeinfrei.

Zitate von Eduard von Bauernfeld sind gemeinfrei.

Vergebens predigt ihr den Wilden; Es gilt erst, die Gebildeten zu bilden.
Herrschende Religion! Das klingt bedenklich. Man sagt auch: ›Herrschende Dynastie‹, ›herrschender Typhus‹ und so.
Wer trüge aufrichtiges Verlangen, Sein Leben noch einmal anzufangen?
Morgenroth: Geld! Geld! Was ist Geld? Geld ist das Nicht-Ich. Lampe: Aber das Ich braucht Geld. Ich bin ich.
Was man flieht, das ist uns nicht gleichgültig.
Es ist eine eigene Menschenart, Stets sicher und dreist, Und immer Geistesgegenwart, Nur ohne Geist.
Im Handeln und im Pflichterfüllen Geht alles über einen Leisten; Nur wenige tun das Gute im Stillen, Das Böse die meisten.
Von Krankheit mag der Körper wohl gesunden; doch Seelenschmerz heilt nicht wie Leibeswunden.
Schwachheit, dein Name ist Weib!, so meint ein Dichter, ein großer. Aber das Weibchen, es weiß: Schwachheit, dein Name ist Mann!
Das Genie ist seiner Zeit voraus, der Kluge geht an seiner Seite, der Listige versucht ihn schlau zu nutzen, doch der Dummkopf hält ihn auf.
Bei fleißiger Arbeit und guter Verdauung verbessert sich auch deine Weltanschauung.
Der große Mann eilt seiner Zeit voraus, der Kluge kommt ihr nach auf allen Wegen. Der Schlaue beutet sie gehörig aus, der Dummkopf stellt sich ihr entgegen.
Was läßt sich in zwei Zeilen denken? Es ist nicht viel, doch kann’s dich kränken.
Wie fangen wir’s an? Das sage mir einer! Lang leben will jedermann, alt werden keiner.
Es braucht zu allem ein Entschließen – selbst zum Genießen.
Schubert war gewissermaßen eine Doppelnatur, die Wiener Heiterkeit mit einem Zuge tiefer Melancholie verwebt und veredelt.
Schöne Zeit, als mit dem Karren Thespis fuhr, den Possenvater! Schwer ist’s, einen Staat regieren, Zehnmal schwerer ein Theater!