Emanuel Geibel

Emanuel Geibel

Zitate von Emanuel Geibel sind gemeinfrei.

Zitate von Emanuel Geibel sind gemeinfrei.

Vollendetes steht über der Laune des Tags.
Keinem wird des Lebens bittrer Zoll geschenkt.
Freude macht uns Unsterblichen gleich. Das Siegel der Menschheit drückt uns der Schmerz auf die Stirn, wenn er uns beugt und erhebt.
Der Kummer hat schleichenden Gang.
Nur ein großes Geschick hat Raum im Rahmen des Dramas.
Seltsam gibt es die Muse den Dichtern. Rosige Jugend singt schwermütig vom Tod, aber von Rosen der Greis.
Der schnellste Reiter ist der Tod.
Tadle mir einzelnes nicht an großen Naturen! Der Fittich, Der im Schreiten sie hemmt, trägt sie zu himmlischem Flug.
Was die Epoche besitzt, das verkündigen hundert Talente, Aber der Genius bringt ahnend hervor, was ihr fehlt.
Riefe dich nicht das Leid nach Haus, Du kehrtest nimmer bei dir selber ein.
Genießt die Minute, solange sie glüht! Der Frühling verwelkt, und die Liebe verblüht.
Kurz Begegnen, lang Gedenken Macht die Seele reich und froh.
Wenn die Not nicht Eisen bricht, Das Eisen bricht die Not.
Weh‘ mir, sie haben mein Weib und all‘ mein Glück begraben.
Kommen Grillen, die dich plagen – wiege sie mit Liedern ein.
Dichter begehrst du zu sein? Du verwechselst Talent und Bedürfnis. Bist du Prometheus, weil dich das Feuer erwärmt?
Viel Weisheit wohnt beim weiblichen Geschlechte: Es trifft beim ersten Blick die Frau das Rechte.
Immer behalte getreu vor Augen das Höchste, doch heute strebe nach dem, was heute du zu erreichen vermagst.
Entflammte Leidenschaft verzeiht sich viel.
Vor Leiden kann nur Gott dich wahren, Unmut magst du dir selber sparen.
Du kaufst nur um des Lebens Preis die Kunst, das Leben zu gebrauchen.
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