Emil Gött

Emil Gött

Zitate von Emil Gött sind gemeinfrei.

Zitate von Emil Gött sind gemeinfrei.

Es gibt leise, feine, ungeschlossene Ehen, deren Bruch unmöglich ist, oder sich furchtbar rächt.
Wenn eine Liebe nicht täglich neu erweckt wird, schläft sie bald ganz ein.
Es zieht die Lüge nach unten, wie die Wahrheit nach oben reißt mit tausend Schwingen, die ihr wachsen.
Im Verkehrsgewühl der tausend Argumente ist die Ehre unsicher geworden wie der Fußgänger zur Hauptverkehrszeit.
Die recht Frommen haben sogar ihren Gott, um den Nächsten damit zu schikanieren.
Predige nicht Wasser Dem, der nur Bier will.
Das Plappern macht Schwielen nicht einmal im Maule!
Gern hält der Teufel sich bei Frommen auf. Niemand vermutet ihn in ihrer Nähe – am wenigsten die Frommen selbst.
Die Heimat des Abenteuers ist die Fremde.
Religion ist schließlich nicht, was den Menschen an Gott, sondern an das Leben knüpft.
Du sollst deine Kinder ehren, denn sie überleben dich!
Wer sich nicht von dieser Welt fühlt, aber doch nicht aus ihr heraus kann, für den gibt es immer noch eine Gasse: Hindurch!
Eine Sünde, die mich weckt, ist besser als eine Tugend, an der ich einschlafe.
Wir alle haben zu leiden auf Erden, und jeder kann’s dem andern erleichtern.
Mancher Umweg ist keiner.
Eine ganze Liebe wiegt viele geteilte auf – aber nicht umgekehrt.
Gut ist nur, dem Bösen widerstreben!
Man kann nicht besser sein, ohne auch schlechter zu sein.
Erkennen ist ein Grab – für alte Irrtümer, und eine Wiege für – junge.
Glaub mir: Vor das Glück setzten die Götter die Träne.
Die leisen Mahner in uns sind die besten Führer, sie finden den Weg, auch in Nacht und Nebel.
Tu etwas Verrücktes!
Wo du nicht zündest, trage deinen Brand nicht hin.