Ernst Moritz Arndt

Ernst Moritz Arndt

Zitate von Ernst Moritz Arndt sind gemeinfrei.

Zitate von Ernst Moritz Arndt sind gemeinfrei.

Es ist allemal besser, mutig drauf los zu gehen als bedächtig.
Man kann den Menschen keine erfreulichere Mitgift für das Leben mitgeben, als einen gesunden, starken, allen Gefahren gewachsenen Leib.
Nur durch den einzelnen wird ein Volk.
Wer ist ein Mann? Wer beten kann.
Wo das große Herz waltet, da ist Glück; wo das kleine Herz waltet, da ist Unglück.
Wer fest will, fest und unverrückt dasselbe, der sprengt vom festen Himmel das Gewölbe.
Wagen gewinnet, Schwäche zerrinnet: Wage! dulde! die Welt ist dein.
Nur dem Fröhlichen blüht der Baum des Lebens, Dem Unschuldigen rinnt der Born der Jugend Auch noch im Alter.
Jeder suche zum Kranz bescheiden, Was von Blumen er finden mag; Jugend verblühet, Liebe verglühet: Lebe! halte! doch lauf nicht nach.
Liebe, hoffe, wähne! Alles andre flieht wie dünner Schaum; Für die Erde gab dir Gott die Träne, für den Himmel gab er dir den Traum.
Für Freud‘ und Leid ist weiter Raum Im Herzen voll Gefühl.
Alles muß der Mensch lernen, der auf Bildung Anspruch machen will: nur seine Sprache will der Deutsche nicht lernen, sie soll ihm von selbst kommen.
Eine Sprache muß verarmen und sich verdunkeln und verlöschen, von welcher ganze Seiten geradezu brach liegen und nicht bearbeitet werden.
Wer die Blume des Frühlings pflückt, versteht die glücklichste Kunst.
Dies ist das Ewige, daß man Liebe habe und Liebe bewahre bis ans Ende.
Die Guten sind nie allein.
Es wird trotz allem gegenteiligen Scheins nicht rückwärts, sondern vorwärts gehen. Das steht in meinem Herzen diamantenfest.
Gott ist mit keinem Halben.
Das Leben selbst ist das größte Nichts ohne das Gefühl eines höheren Lebens.