Ernst Raupach

Ernst Raupach

Zitate von Ernst Raupach sind gemeinfrei.

Zitate von Ernst Raupach sind gemeinfrei.

Wie wunderbar, daß wir im Glück das rechte Glück vermissen, und glücklich sind, wenn wir vom Glück nichts wissen!
Die Schönheit bleibt im Kerker wie auf dem Thron doch ewig Königin.
Macht und Tüchtigkeit zwingen das Glück.
Wer nicht mehr lacht, der ist nur halb noch Mensch.
Eine Bitt‘ ist immer, gewährt, ein Zwang für den Gewährenden und, abgelehnt, ein Schmerz für beide Teile.
Sich selbst vergessen, heißt reicher werden um die ganze Welt.
Das ist der Frauen feine Kriegskunst, daß sie, den Kampf ablehnend, dennoch siegen.
Ein jeglicher kann fehlen; wie er aber des Fehlers Folgen trägt, das unterscheidet den edlen Geist von dem gemeinen Geiste.
Wer sein Recht nicht wahret, gibt es auf.
Das Unglück ist an sich schon schwer genug; es braucht der Mensch nicht seine Schadenfreude noch darauf zu legen.
Wer ist so heimisch in der eignen Brust, daß er den Freund bestrafend, streng und sicher Gerechtigkeit von Rache scheiden könnte?
Das Gute spricht in schlichten, klaren Worten, Das Böse hüllt sich gern in Rätsel ein.
Es soll der Mensch nicht in den Himmel greifen mit seiner Strafen irdisch-blinder Macht.
Was plötzlich kommt, hat stets des Wunders Kraft.
Es stirbt ein großer Plan an keinem Übel leichter, als am Verlust der Zeit.
Wozu der Mensch den Mut hat, dazu findet er die Mittel.
Es weiß kein Mensch, wieviel er ertragen kann, bis er von der Notwendigkeit es lernt.
Die Hoffnung ist Geistes Atemholen; und darum fängt der Mensch, sobald eintausend getäuschter Hoffnungen vollzählig ist, ein Tor aus Zwang, das neue Tausend an.
Das Alter wägt, die Jugend wagt.