Franziska zu Reventlow

Franziska zu Reventlow

Zitate von Franziska zu Reventlow sind gemeinfrei.

Zitate von Franziska zu Reventlow sind gemeinfrei.

Durch dieses Fenster hineinschauen, wo mein Kind im Bett liegt und auf mich wartet, das ist mein Kaiserreich!
Wenn man sich zum Mut zwingt, kommt er schließlich doch von selbst wieder.
Ich darf nur lieben, aber niemals jemandem gehören.
Erst dann hört man auf jung zu sein, wenn ein Verlangen nach dem anderen Abschied nimmt oder totgemacht wird.
Manchmal wollt ich, ich wäre alt, und alles schwiege schon in mir.
Mich hat der liebe Gott aus allen Widersprüchen geschaffen, die er hatte.
Nichts ist edler als Übeltaten zu verzeihen, die uns nicht betreffen.
Warum kann man mit fünfunddreißig Jahren nicht so gut anfangen wie mit zehn?
Ich bin so reich nach allen Seiten, und mir fehlt so viel.
Es hat noch niemand in meiner Haut gesteckt.
Die Bejahung des Lebens ist immer ein Siegesgefühl.
So ganz einsame Tage sind doch etwas Herrliches.
Man ergebe sich in sein Schicksal, wenn man kein anderes hat.
Menschen im allgemeinen werden mir immer unerträglicher.
Mich reuen die Sünden, die ich nicht beging.
Ach, diese dumme Gefälligkeit, sobald jemand was will, sagt man ja.
Eigentlich ist jeder Tag wie eine große Schlacht mit einigen kleinen Lichtblicken.
Könnte ich leben, ohne zu arbeiten, ich wäre das glücklichste Wesen unter der Sonne.
Nur nicht denken, nicht immerfort dran denken. Nicht an Tod und Sterben denken.
Welcher Mann würde nicht durchbrennen, wenn „sie“ es nicht wollte?
Es ist doch eigentlich der Hauptinhalt im Leben:
Sehnsucht und wieder Sehnsucht.
Hier und da ist es wirklich ein großes Vergnügen, nur langweilig und korrekt zu sein.
Es ist doch unter aller Menschenwürde, krank und abhängig zu sein.