Georg Büchner

Georg Büchner

Zitate von Georg Büchner sind gemeinfrei.

Zitate von Georg Büchner sind gemeinfrei.

Gebt einmal euren Phrasen nach, bis zu dem Punkt, wo sie verkörpert werden.
Jeder Mensch ist ein Abgrund. Man schaudert, wenn man hineinsieht.
Ich bin so jung, und die Welt ist so alt.
Unser Leben ist der Mord durch Arbeit; wir hängen fünfzig Jahre lang am Strick und zappeln; aber wir werden uns losschneiden.
Wie schimmernde Tränen sind die Sterne durch die Nacht gesprengt; es muss ein großer Jammer in dem Aug sein, von dem sie abträufelten.
Wenn einmal die Geschichte ihre Grüfte öffnet, kann der Despotismus noch immer an dem Duft unsrer Leichen ersticken.
Soweit ein Tyrann blicket, verdorret Land und Volk.
Nichts kommt einem doch teurer in der Welt zu stehen als die Humanität.
Das heißt Leben und Liebe eins sein lassen, dass die Liebe das Leben ist und das Leben die Liebe.
Der Mensch ist egoistisch, aber haut, schießt, sticht, hurt.
Mästen Sie die Bauern, und die Revolution bekommt die Apoplexie. Ein Huhn im Topf jedes Bauern macht den gallischen Hahn verenden.
Das Leben ist nicht die Arbeit wert, die man sich macht, es zu erhalten.
Man könnte das Leben ordentlich wieder liebhaben, wie sein Kind, wenn man sich’s selbst gegeben.
Das arme Volk schleppt geduldig den Karren, worauf die Fürsten und Liberalen ihre Affenkomödie spielen.
Es gibt Menschen, die unglücklich sind, bloß weil sie sind.
Ich glaub, wenn wir in den Himmel kämen, so müssten wir donnern helfen.
Die Leute gehen ins Feuer, wenn’s von einer brennenden Punschbowle kommt.
Wir sind alle Narren; aber keiner hat das Recht, einem anderen seine eigentümliche Narrheit aufzudrängen.
Die Unterdrücker der Menschheit bestrafen ist Gnade, ihnen verzeihen ist Barbarei.