Gottfried Keller

Gottfried Keller

Zitate von Gottfried Keller sind gemeinfrei.

Zitate von Gottfried Keller sind gemeinfrei.

Am Ende ist uns wohler, wenn wir nicht soviel von der Welt wollen und das, was sie uns freiwillig gibt, als gelegentlichen Fund betrachten.
Ein guter Witz geht immer für ein Stück Brot, und ein leichter Sinn ersetzt manchen Becher Wein.
Es ist gesünder, nichts zu hoffen und das Mögliche zu schaffen, als zu schwärmen und nichts zu tun.
Nur die Ruhe in der Bewegung hält die Welt und macht den Mann.
Leiden, Irrtum und Widerstandskraft halten das Leben lebendig.
Wer über den Parteien sich wähnt mit stolzen Mienen, Der steht zumeist vielmehr beträchtlich unter ihnen.
O wie lieb ist die Arbeit, wenn man dabei an etwas Liebes zu denken hat und sicher ist, am Sonntag mit ihm zusammen zu sein.
In geborgtem Geld ist kein Segen.
Man kann nicht alle Sterne zwingen!
Wer ohne Beil loszieht, dem kann im Walde nicht wohl sein.
Nach Liebe dürstet alle Welt.
Wehe einem jeden, der nicht sein Schicksal an dasjenige der öffentlichen Gemeinschaft bindet.
Das Beste fällt mir immer erst über dem Schreiben ein.
Ach, die erste Liebe wird so selten reif!
Jedes Unwesen ist noch mit einem goldenen Bändchen an die Menschheit gebunden.
Ach es ist schön auf der Welt, aber nur niemals da, wo wir eben sind oder dann, wenn wir leben.
Die menschliche Narrheit wohnt auch dem Weisesten inne.
Wer nichts tut, weiß nicht, wie süß die Ruhe ist.
Ein verwundet Herz hat keinen bessern Trost als eine mitfühlende Seele.
Es ist schwer, aus den Possen herauszukommen, da einen die Welt immer wieder lächert.
Als Gegner achte, wer es sei! Strauchdiebe aber sind keine Partei!