Henri Stendhal

Henri Stendhal

Zitate von Henri Stendhal sind gemeinfrei.

Zitate von Henri Stendhal sind gemeinfrei.

Nichts ist so ansteckend wie schlechte Laune.
Die Seele bekommt alles Einförmige satt, auch das vollkommene Glück.
Es fruchtet nichts, wenn ein Autor die Nachsicht des Publikums erfleht; die geschehene Veröffentlichung entlarvt seine vorgespielte Bescheidenheit.
Nichts ist nachsichtiger, weil auch nichts glücklicher macht, als Aufrichtigkeit.
Aber ohne Arbeit gibt es kein Glück.
In der Liebe genießt man nur die Illusion, die man sich selbst schafft.
Die Bonhomie schätze ich über alles.
Die meisten Menschen haben einen Moment im Leben, wo sie große Dinge tun können, in denen ihnen nichts unmöglich erscheint.
In der Liebe kränkt der gar zu leichte Sieg unseren Stolz.
Von Liebesglück erfüllte Menschen haben ein ganz verinnerlichtes Wesen.
Eines achtet der Franzose immer höher als seine Geliebte: seine Eitelkeit.
Das größte Glück, das die Liebe zu geben vermag, liegt im ersten Händedruck der geliebten Frau.
Ein großer Mensch hat Mut zum einfachen Stil.
Es gibt im Adel weniger prosaische Seelen als im dritten Stande. Das liegt am Handel; der macht prosaisch.
Die Macht der Gewohnheit behauptet sich selbst in den leidenschaftlichsten Augenblicken.
Ich fürchte nur, was ich achte.
Der Mut des Italieners ist ein Wutanfall, der Mut des Deutschen ein Rausch, der Mut des Spaniers das Kind seines Stolzes.
Die Eifersucht ist das äußerste, was das Menschenherz an ohnmächtiger Wut und Selbstverachtung aushalten kann.
Eine Frau sollte einen prosaischen Gatten haben und sich einen romantischen Liebhaber nehmen.
Um als Verbrecher glücklich zu sein, darf man wahrlich kein Gewissen haben
Kinder herrschen durch Tränen, und wenn man sie nicht beachtet,
tun sie sich selber weh.
Darbende Minne verkümmert rasch, wächst selten wieder.