Hugo von Hofmannsthal

Hugo von Hofmannsthal

Zitate von Hugo von Hofmannsthal sind gemeinfrei.

Zitate von Hugo von Hofmannsthal sind gemeinfrei.

Die Zeit, die ist ein sonderbares Ding.
Der moralische Sieg ist es, der sich am leichtesten zu Tode siegt.
Gegenwart ist die absolute Leidensseite der Existenz – aber nur ein Provisorium.
Wir haben keine neuere Literatur. Wir habe Goethe und Ansätze.
Eine Geliebte aufgeben, zeugt von erlahmter Phantasie.
Aus lauter Leeren ist die Fülle der menschlichen Existenz aufgebaut.
Es ist hart, sich mit einer herrschenden Gesellschaft herumzuschlagen, aber härter, eine nicht vorhandene postulieren zu müssen.
Die Ich-Sucht vergeht sich nicht so sehr durch Taten, als durch Nicht-Verstehen.
Goethe kann als Grundlage der Bildung eine ganze Kultur ersetzen.
Die klassische Musik der Liebe ist in Dur, die romantische in Moll.
Auch im Leid wird der Gläubige wahrhaft an seinem Ort sein, auch im verzweifelten Augenblick.
In jedem Menschen wohnt eine eigene Unschuld.
Die Freunde sind nicht viele noch wenige, sondern die hinreichende Zahl.
Im Anfang des Lebens ist man am subjektivsten und begreift am wenigsten die Subjektivität der anderen.
Die Völker sprechen so verschiedene Sprachen, dass sie einander weder beleidigen noch genugtun können.
Altkluge Kinder und unreife Greise sind in gewissen Weltzuständen genug da.
Ein gewisses Maß von Hochmut ist ein nützliches Ingredienz des Genies.
Nicht der Täter wird unrein durch die Tat; nur die Tat durch den Täter.
Das Leben ist restlose Vereinigung des Unvereinbaren.
Ja, das weiß Gott, viel Geld macht klug.
Wir sind gute Christen und hören Predig,
Geben Almosen und sind ledig.
Die Regeln des Anstandes, richtig verstanden, sind Wegweiser auch im Geistigen.
Des Menschen Alter, von innen gesehen, ist ewige Jugend.
Der Dialekt erlaubt keine eigene Sprache, aber eine eigene Stimme.