Jean Antoine Petit-Senn

Jean Antoine Petit-Senn

Zitate von Jean Antoine Petit-Senn sind gemeinfrei.

Zitate von Jean Antoine Petit-Senn sind gemeinfrei.

Das Gewissen spricht, aber der Eigennutz schreit.
Die erste Liebe, die ins Herz einzieht, ist die letzte, die aus dem Gedächtnis schwindet.
Atheismus ist Selbstmord der Seele.
Die öffentliche Meinung ist eine Buhlerin; man sucht ihr zu gefallen, ohne sie zu achten.
Der Geiz und das Genie scheinen mir zwei Parallellinien zu sein, die sich nie begegnen können.
In den Augen der Weltkinder hat man besser getan, ein Vermögen zu erwerben, sei es auf welche Weise es wolle, als es zu verlieren.
Wenn ein Poet sich ertränkt, schwimmt sein Geldbeutel auf dem Wasser.
Ich glaube, die Egoisten müssen die Welt sehr schlecht finden: sie sehen nur sich selbst darin.
Oft behaupten wir Dinge zu verstehen, mehr um unserer Intelligenz, als der Wahrheit Ehre anzutun.
Der Pedant will uns nur von dem unterrichten, was er weiß, nicht von dem, was wir nicht wissen.
Die Zeiten der politischen Krisen haben nur Meinungen; die Tugenden zählen nicht.
Wir haben von Glück zu sagen, wenn wir uns nicht aus jedem, den wir um etwas ansprechen, einen Feind machen.
Die Religion ist das Spital der Seelen, welche die Welt verwundet hat.
Eine Geliebte liebt man am meisten, eine Frau am besten, eine Mutter immer.
Die Reue nähert uns mehr dem Ewigen, als die Sünde uns davon entfernt.
Der Neid schwärzt wie die Flamme alles, was über ihn hinweggeht, und was er nicht erreichen kann.
Es gibt ein Übel, von dem uns unsere Ärzte auf die Dauer gründlich heilen: von dem Glauben an ihre Kunst.
Der Unkluge denkt über das nach, was er gesagt hat; der Kluge aber über das, was er sagen will.
Die Zurückgezogenheit erspart uns mehr Langeweile, als uns die Welt Vergnügungen bietet.
Der Geizige läßt alles seinen Erben, nur kein Bedauern zurück.
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