Jeremias Gotthelf

Jeremias Gotthelf

Zitate von Jeremias Gotthelf sind gemeinfrei.

Zitate von Jeremias Gotthelf sind gemeinfrei.

Zitate – Sprüche
Das, was Eltern einander sagen, macht einen weit tieferen Eindruck auf Kinder, als die Eltern sich vorstellen.
Leute ohne Bildung beharren desto eigensinniger bei ihrem Willen, je weniger sie dafür zu sagen wissen.
Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.
Man erkennt gar erst oft, was ein Mensch war, wenn er im Grabe ist.
Das rechte weltliche Glück und das himmlische Glück werden akkurat auf dem gleichen Wege gefunden.
Ein Mann darf gebieten, ein Weib darf sagen, mahnen, warnen.
Gott schließt den Toten mit den Augen auch die Ohren, er weiß wohl warum.
Das, was Gott zum Heil gibt, wird entheiligt zum Fluch.
Wer blind ist, sieht auch die Sonne nicht, und wer taub ist, hört auch den Donner nicht.
Dem Mutlosen gilt alles nichts, dem Mutigen wenig viel.
Es ist gar wunderlich mit der sogenannten Bildung; sie ist oft gar nichts als ein simpler Kleister über rohe Natur.
Wer Freude hat am Klagen, wird immer was zum Klagen finden.
Was da innen in uns sich regte, das hat Gott nicht umsonst dem Auge anderer verborgen.
Aufs Herz kommt es an, ob man durch Geld glücklich oder unglücklich werde.
Friede und Zwiespalt liegen nicht in den Verhältnissen, sondern in den Herzen.
Wenn’s ans Sterben geht, hören die Rücksichten auf.
Nur in der Liebe zärtlichem Hauch bildet im Menschen der Engel sich aus.
An unbeschränkter Freiheit gehen die Menschen nicht dutzendweise, sondern zu Tausenden zugrunde.
Wo kein Dank beim Empfänger ist, da ist die Gabe kein Segen.
Ein vergiftet Gemüt saugt Gift aus den süßesten Blumen.
Es ist kein Jammer entsetzlicher als der eines ganz plötzlich öde gewordenen Herzens.
Eine rechte Mutter sein, das ist ein schwer Ding, ist wohl die höchste Aufgabe im Menschenleben.