Johann Gottfried von Herder

Johann Gottfried von Herder

Zitate von Johann Gottfried von Herder sind gemeinfrei.

Zitate von Johann Gottfried von Herder sind gemeinfrei.

Zitate – Anführungen – Begründungen
Wird im quälenden Hunger der Löw am Grase sich laben? So auch ein hohes Gemüt sinke nie unter sich selbst.
Toleranz ist immer und überall eine Frage der inneren Selbstbefreiung.
Die Religion ist die höchste Humanität des Menschen.
Ein gemeinschaftliches Leben ist das Mark der wahren Freundschaft.
Die Sonne geht unter, damit Nacht werde und Menschen sich über eine neue Morgenröte freuen können.
An nichts verzweifeln! – alles ist möglich; nichts ist ohne Hoffnung; aber auch nichts der Bewunderung wert.
Eine in ihrem Ursprunge reine und gute Sache muß am Ende doch triumphieren.
Alles ist in der Natur verbunden: Ein Zustand strebt zum anderen und bereitet ihn vor.
Jedes Lebendige freut sich seines Lebens. Es fragt und grübelt nicht, wozu es da sei. Sein Dasein ist ihm Zweck und sein Zweck das Dasein.
Die Zeit hilft alles tragen, die lindernde macht alle Schmerzen, alle Qualen leicht.
Talare hindern freien Gang, Reichtümer freie Seele.
Der Mensch ist Mittelglied zweier Welten.
Gemeinschaftliche Gefahren erwecken gemeinschaftlichen Mut; sie knüpfen also das edelste Band der Männer, die Freundschaft.
Es gibt keine einseitigen Pflichten und einseitigen Rechte.
Kein einzelner Mensch ist für sich da. Er ist in das Ganze des Geschlechts eingewebt, er ist nur Eins für die fortgehende Folge.
Manns Verstand zeigt oft auch eine flüchtige Stunde, Manns Gemüt bewährt oft mit den Jahren sich erst.
Auf Charakter, dünkt mich, komme es bei unserer Existenz am meisten an.
Galanterie ist eine Modeschönheit; sie ändert sich mit den Zeiten.
Auch den vertrautesten Freund verschone mit deinem Geheimnis: forderst du Treue von ihm, die du dir selber versagst?
Das Genie ist immer bescheiden, das Talent anspruchsvoll.
Alle Irrtümer des Menschen sind ein Nebel der Wahrheit.
Wohlwollen ist die erste Grazie des Lebens.