Luc de Clapiers

Luc de Clapiers

Zitate von Luc de Clapiers sind gemeinfrei.

Zitate von Luc de Clapiers sind gemeinfrei.

Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

Wir versuchen unser Glück zumeist mit den Fähigkeiten, die wir nicht besitzen.
Niemand tadelt uns so scharf, wie wir uns oft selbst verurteilen.
Trägheit ist die Furcht, sich bloßzustellen, haben die Wissenschaftler die Ehrlichkeit gelehrt.
Mitleid ist nicht so zart wie Liebe.
Viele Vorbehalte und Hoffnungen, die im Prinzip gerechtfertigt waren, wurden in Abrede gestellt.
Nicht alles, was wir moralisch für mangelhaft halten, ist es.
Die Selbstsucht einer einzigen, oft unglücklichen Leidenschaft hält alle anderen gefangen, und auch die Vernunft ist nicht imstande, diese Ketten zu zerreißen.
Hat man nur Geist, gefällt man noch lange nicht.
Wir reden uns oft unsere eigenen Lügen ein, um uns nicht Lügen strafen zu müssen und täuschen uns selbst, um die andern zu täuschen.
Man versucht sein Glück gewöhnlich mit Talenten, die man nicht hat.
Mit Absichten kann man nicht berühmt werden.
Der Geist ist beschränkt bis in den Irrtum, den man gewöhnlich seine Domäne nennt.
Die Unabwendbarkeit des Todes ist unser schwerster Kummer.
Durch die Gewissheit des Todes erhält jedes Unglück seine Schwere.
Wenn das Leben kein Ende nähme, wer verzweifelte noch an seinem Geschick?
Unsere Kenntnis des Unnützen ist größer als unsere Unkenntnis des Notwendigen.
Es scheint, als würden die Menschen geboren, andere und sich selber zu betrügen.
Ob arm oder reich, niemand ist gut oder glücklich, wenn ihn das Schicksal nicht auf den richtigen Platz gestellt hat.
Es gibt, wenn man so sagen darf, Schwächen, die untrennbar mit unserem Charakter verbunden sind.
Man wird des Besten überdrüssig, wenn es populär geworden ist.
Aus der Überzeugung des Geistes folgt nicht immer die des Herzens.
Krankheiten heben Tugend wie Laster auf.
Gewöhnlich haben die Menschen den guten Willen zu helfen nur bis zu dem Augenblick, da sie es könnten.
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