Ludwig Börne

Ludwig Börne

Zitate von Ludwig Börne sind gemeinfrei.

Zitate von Ludwig Börne sind gemeinfrei.

Zitate von Ludwig Börne

Für Menschen, denen die Erde nichts mehr bietet, ward der Himmel erfunden.
O Freiheit! Du bist ein böser Traum!
Die Sinne kann man wecken; doch wo der Mut schläft, da ist es ein Todesschlaf.
Nadelstiche sind schwerer zu parieren als Schwerthiebe – das haben sie endlich gelernt, die Verfechter der alten Zeit.
Das Licht, das sogenannte offizielle Mitteilungen verbreitet, ist oft nichts als ein Irrwisch, der uns in Sümpfe führt.
Vor allen Kindern, die uns begegnen, sollten wir uns tief und ehrfurchtsvoll verneigen; sie sind unsere Herren, für sie arbeiten wir.
Leidenschaften der Regierungen zeugen von Schwäche, Leidenschaften des Volkes aber zeugen von Stärke.
Es sterben viel weniger Menschen an der Schwindsucht als an der Systemsucht der Ärzte.
Verschmähte Liebe ist Tod, Eifersucht ist mehr, sie ist die Furcht des Todes.
Es gibt immer noch wohltätige Menschen, und wer einmal so glücklich ist, unglücklich zu werden, dem wird geholfen. Früher freilich nicht!
In Deutschland schreibt jeder, der die Hand zu nichts anderem gebraucht, und wer nicht schreiben kann, der rezensiert.
Ein verrostet Schild flehte zur Sonne: Sonne, erleuchte mich! Da sprach die Sonne zum Schilde: Schild, reinige dich!
Der gefährlichste Mensch ist ein furchtsamer; er ist am meisten zu fürchten.
Warum Shakespeare auf deutschen Bühnen kein Glück macht? Weil man nicht gewohnt ist, mit Vorlegelöffeln zu essen.
Jede Stunde, dem Hasse vergeudet, ist eine Ewigkeit, der Liebe entzogen.
Was nützen uns oft die wärmsten Freunde? Sie lieben uns höchstens wie sich selbst – aber wie lieben sie sich selbst!
Der Mensch will nur die Übel dieses Lebens beseitigt wissen, aber kein wesentlich anderes Leben.
Seitdem das Wunderbare vor unsern Augen sich erfüllt hat, haben wir alle Berechnung für das Natürliche verloren.
Menschen, die mit Leichtigkeit fremde Sprachen erlernen, haben gewöhnlich einen starken Charakter.