Meister Eckhart

Meister Eckhart

Zitate von Meister Eckhart sind gemeinfrei.

Zitate von Meister Eckhart sind gemeinfrei.

Zitate von Meister Eckhart
Die Liebe beginnt da, wo das Denken aufhört. Wir brauchen aber die Liebe von Gott nicht zu erbitten, sondern wir müssen uns für sie nur bereit halten.
Du brauchst Gott weder hier noch dort zu suchen; er ist nicht weiter als vor der Tür des Herzens. Dort steht er und harrt und wartet.
Des rechten Betens Bedingungen sind vor allem diese vier: in Trübsal Langmut und Geduld, im Herzen Reinheit; im Beten selbst Beharrlichkeit.
Was kann es Süßeres geben, als einen Freund zu haben, mit dem du alles, was in deinem Herzen lebt, bereden kannst wie mit dir selber?
Wahr ist es, daß Leiden edel ist, und wer am meisten durchmacht, ist der Alleredelste.
Ja, ich sage, es gibt kein Ding, das den Menschen so gleich machen könnte als leiden.
Solange man die Dinge begehrt, besitzt man sie nicht. Wenn man sie hat, liebt man sie, aber die Begierde fällt weg.
Je mehr gebunden, um so mehr befreit.
So soll es ein guter Mensch halten: mein Werk ist nicht mein Werk und mein Leben ist nicht mein Leben.
Leiden wollen kommt von Liebe. Nicht leiden wollen kommt von mangelnder Liebe.
Alle gleichen Dinge lieben sich untereinander. Und alle ungleichen Dinge fliehen sich und hassen sich untereinander.
Wer Gott unter bestimmten Formen sucht, der ergreift wohl diese Form, aber Gott, der in ihr verborgen ist, entgeht ihm.
Das ewige Wort wird nur in der Stille laut.
Eines mit dem Einen, Eines von dem Einen und in Einem selber das Eine ewiglich.
Alles, was man von Gott aussagen kann, das ist Gott nicht.
Ein Lebemeister ist besser denn tausend Lesemeister.
Es weiß immer ein Esel einen andern zu schätzen.
Wer arm an allen Dingen geworden ist, der empfängt alle Dinge.