Michel de Montaigne

Michel de Montaigne

Zitate von Michel de Montaigne sind gemeinfrei.

Zitate von Michel de Montaigne sind gemeinfrei.

Zitate von Michel de Montaigne
Wir kommen rückwärts vorwärts, wie die Ruderer.
Ausleihen sollten wir uns an andre, hingeben aber nur an uns selbst.
Wir streben über uns hinaus, weil wir nicht wissen, wozu wir fähig sind.
Nach meiner Meinung ist es das glückliche Leben und nicht das glückliche Sterben, worin die menschliche Glückseligkeit beruht.
Ich will nicht halb sein, ich will ganz sein.
Wir verlassen uns so vollständig auf die Hilfe von außen, dass unsere eigenen Geisteskräfte verkümmern.
Zugunsten der Wahrheit und der Freiheit muss man sich manchmal über die üblichen Regeln des guten Tons hinwegsetzen.
Wertmäßig ist das Wissen fast indifferent; in mancher Hand ist es ein Zepter, in mancher eine Narrenklapper.
An dem, was ich an mir selbst erfahren habe, fände ich genug, ein Weiser zu werden, wenn ich nur ein guter Schüler wäre.
Jeder Mensch trägt alle Seiten des menschlichen Wesens in sich.
Der Mensch nimmt als Ganzes erst zu, dann ab.
An sich ist es ja gleichgültig, ob man sein Geld spart oder ausgibt; gut oder schlecht kann nur genannt werden, was wir damit wollen.
Nur die Dummen haben sofort eine Überzeugung fertig.
Das Alter gräbt uns mehr Falten in den Geist als in das Gesicht.
Was heute geschieht, ist eine ebenso ergiebige Quelle der Erkenntnis wie die Ereignisse zur Zeit des Homer oder des Plato.
Man wünscht sich selber Glück, wenn man etwas Gutes tut.
Anmaßung ist unsere eigentliche angeborene Krankheit.
Latein und Griechisch sind zweifellos ein schöner und wirkungsvoller Luxus, aber man bezahlt ihn zu teuer.
Die Liebe ist wie der Mond: Wenn sie nicht zunimmt, nimmt sie ab.
Manchmal ist es eine gute Wahl, nichts zu wählen.
Wer sterben gelernt hat, ist ein freier Mensch.
Hier in der Einsamkeit reduziert der Mensch sich auf sich selber.
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